Übung 3: Strong Modification
Titel: "Awakening Of The Animal Spirits" (dt. "Erwachen der Lebensgeister")
Konzept:
Als Basis für meine Strong Modification für die Übung Nummer 3 habe ich das Lied "Dead Souls" von Joy Division gewählt. Hört man das Original an, spürt man einen Hauch der Frustration des Sängers Ian Curtis, die sich noch mehr äußert, wenn er nach einem langen Intro tatsächlich beginnt zu singen. Ich habe bewusst nur den Anfang des Liedes für meine Übung genommen, weil man aus dem Anfangsteil ohne Gesang die Stimmung des Songs noch in eine andere Richtung leiten kann.
Ich möchte mit meiner Bearbeitung des Songs eine ganz neue Stimmung erzielen. Nämlich eine, bei der man das Gefühl hat, man erwache an einem Morgen völlig neu, sammelt neue Kräfte und hat das gefühl, wirklich alles schaffen zu können - und damit das genaue Gegenteil von dem, was Ian Curtis mit dem Song auszudrücken versucht hat, ins Gegenteil zu lenken.
Dramaturgie:
Am Anfang klingt das bearbeitete Lied so, als würde man gerade aus einem schönen Traum erwachen. Im laufe des Songs steigert sich der Varlauf immer mehr, bis er seinen Höhepunkt erreicht hat. Das Ganze soll einen Höhepunkt der Euphorie zum Ausdruck bringen, der allerdings nicht zu überschwänglich sein soll, sondern eine gelassene Zufriedenheit zum Ausdruck bringen soll.
Zunächst habe ich das Originallied mit Audacity so zugeschnitten, dass nur ein bestimmter Teil zu hören ist. Danach habe ich jeweils am Anfang den Effekt "Fade Cross In" und am Ende den Effekt "Fade Cross Out" verwendet, damit das Ganze nicht zu abgehackt klingt.
Anschließend habe ich alles markiert und mit dem Effekt „Rückwärts“ versehen. Danach habe ich den Effekt „Klick- und Pop-Filter“ über die Tonspur gelegt. Daraufhin habe ich das Hüllkurvenwerkzeug benutzt, um die Lautstärken ein wenig zu regulieren.
Screenshot nach Umgang mit Hüllfüllwerkzeug:
Nach einem vorläufigen Testhören beschloss ich, die Tonhöhe zu ändern.
Screenshot Tonhöhe ändern:
Anschließend markierte ich wieder alles und legte einen High-Pass-Filter über die Tonspur, die alle Frequenzen von 300 Hz ausschneiden sollte. Als nächstes wendete ich den sogenannten WahWah-Effekt an.
Screenshot WahWah-Effekt:
Nach einem wiederholten Probehören merkte ich, dass damit die Veränderung des Liedes abgeschlossen war.
Screenshot fertige Sounddatei:
Im Vergleich dazu Screenshot der Originalsounddatei:
Aus Spaß an der Freude habe ich mir noch ein kleines Experiment erlaubt, indem ich unter die Sounddatei noch eine zweite Tonspur gelegt habe. Dazu habe ich die ersten 30 Sekunden des Songs "C'est Beau La Bourgeoisie" von Discobitch mit Audacity herausgeschnitten und so hintereinandergeschnitten, dass ein fließender Verlauf der immer wieder kehrenden 30 Sekunden erfolgt.
Klicken, um Original anzuhören
Klicken, um Übung 3 anzuhören
Klicken, um Special-Version anzuhören
Screenshot Special-Version:
__________________________________________________
__________________________________________________
Übung 2: Single Sounds
Titel: "Hunting And Escape"
Making Of:
Zunächst habe ich mir überlegt, welche Sounds komplett unterschiedlich klingen und was man aus solchen verscheidenen Geräuschen für eine Gramaturgie erstellen kann. So kam ich auf die Idee, eine Jadgszene nachzustellen.
Das Geräusch 1 habe ich der CD "Geräusche und Sounds für Videofilmer" entnommen. Der Titel des Geräuschs ist "Kanonenschuss mit Hall", wobei man hier den Kanonenschuss auch mit dem Schuss eines Gewehres assoziieren kann.
Um das Geräusch 2 zu erlangen habe ich einen Teil der Anfangssequenz des Musikstückes "Abandon Ship" der britischen Band "Micachu & The Shapes" mit Audacity herausgeschnitten, weil ich diesen Part des Liedes sehr mit einem flüchtenden Tier in Verbindung bringen kann.
Beide Geräusche habe ich anschließend mit Audacity auf 2 verschiedene Tonspuren gelegt und den Schwerpunkt jeweils nach rechts (Gewehrschuss) und nach links (flüchtendes Wild) gesetzt.
Screenshot der beiden Grundtöne:
An den rot markierten Stellen sieht man schön, wie ich die Schwerpunkte jeweils verlegt habe.
Insgesamt habe ich 12 Tonspuren untereinander gelegt, und diese jeweils so verschoben, dass aus den beiden Geräuschen eine kurze Geschichte in Tönen wird. Die letzte Tonspur ist mit den beiden Grundgeräuschen nicht identisch. Dieses Abklingen der Sounddatei habe ich gewählt, um das Ende ein wenig abzurunden.
Screenshots der fertigen Sounddatei:
Klicken, um Übung 2 anzuhören
____________________________________________________________________
____________________________________________________________________
Übung 1: Soundcollage
Idee:
Zu hören ist ein klassisches "Einarmiger Bandit"-Spiel, bei dem am Ende tatsächlich der Jackpot geknackt wird und anschließend die Sektkorken knallen gelassen werden.
Dramaturgie:
Der Spieler beginnt zu spielen. Nach einigen Versuchen gelingt ihm bereits das Unfassbare: Er erreicht tatsächlich einen Triple, woraufhin Triumphmusik erklingt. Das typische Klingeln der Geldmünzen, die aus dem Automaten prasseln zeigen dem Spieler, dass er es wirklich geschafft hat. Kurz darauf öffnet er zur Feier des Tages eine Flasche Sekt, um gleich darauf anzustoßen.
Screenshot der fertigen Aufnahme:
Ich habe ein Spiel mit einem Handymikrophon aufgenommen, bei dem natürlich niemand gewonnen hat. Um den Effekt des Gewinnens zu erreichen habe ich die Tonspur eines Videos bei Youtube, bei dem ein Spieler tatsächlich gewonnen hat, aufgenommen und habe beide Aufnahmen mithilfe von Audacity zusammengefügt. Für die Musik am Ende des Spiels habe ich mithilfe von Audacity einen Ausschnitt aus einem fertigen Musikstück geschnitten und an die Aufnahme angefügt.
Den Sound des Geldrasselns habe ich so erzeugt, indem ich ein paar Münzen auf den Tisch habe fallen lassen, während ich das Geräusch aufgenommen habe. Anschließend habe ich das besagte Geräusch mit Audacity immer wieder hintereinander eingefügt und mit dem Effekt "Tempoänderung" das Tempo um das 200-fache erhöht. Dadurch klingt es, als wenn Geld aus einem Spielautomaten prasseln würde.
Das Geräuasch des Öffnens der Sektflasche habe iche ebenfalls separat aufgenommen und an die fertige Soundcollage angefügt, sodass eine Dramaturgie von knapp 2 Minuten Länge entstehen konnte.
Klicken, um Soundcollage anzuhören










Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen